{"id":11001,"date":"2020-02-14T06:56:08","date_gmt":"2020-02-14T05:56:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/?p=11001"},"modified":"2020-08-26T09:45:43","modified_gmt":"2020-08-26T07:45:43","slug":"vdv-die-zahl-der-e-busse-wird-zunehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/vdv-die-zahl-der-e-busse-wird-zunehmen\/","title":{"rendered":"VDV: Die Zahl der E-Busse wird zunehmen"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-11001\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-11001-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-11001-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-11001-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>\u201eDie Zeit des Ausprobierens ist vorbei\u201c, sagte Frank Steinhorst, Bereichsleiter Infrastruktur der Hamburger Hochbahn, im Brustton der \u00dcberzeugung bei seinem Vortrag auf der <strong>11. Elektrobus-Konferenz des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)<\/strong> in Berlin. Die Konferenz, zu der begleitend die Fachmesse \u201eElekbu\u201c stattfand, wurde von rund 700 Teilnehmern besucht und verzeichnete auf Ausstellerseite ein Plus von 10 %. Steinhorst brachte mit seiner Aussage auf den Punkt, was die Konferenz deutlich zeigte: Die E-Mobilit\u00e4t ist inzwischen voll im deutschen \u00d6PNV angekommen ist und nun geht es darum die St\u00fcckzahlen bei den E-Bussen zu steigern.<\/p>\n<p>Am Rande der Elektrobus-Konferenz wies der VDV darauf hin, wie stark die Zahl der im deutschen \u00d6PNV eingesetzten Elektrobusse inzwischen steigt. Aktuell sind laut Angaben des Branchenverbandes bundesweit <strong>rund 400 Busse mit batterieelektrischem Antrieb im Einsatz<\/strong>, dazu kommen noch die Oberleitungsbusse. Die Zahl der Batteriebusse werde nach Sch\u00e4tzungen des Branchenverbands noch dieses Jahr auf rund 1.000 Fahrzeuge steigen.<\/p>\n<p>Die Zahl der E-Busse im deutschen \u00d6PNV wird zudem weiter zunehmen, wenn ab 2021 die von der <strong>Clean Vehicle Directive<\/strong> (CVD) geforderten Mindestanschaffungsquoten f\u00fcr \u201esaubere\u201c und \u201eemissionsfreie\u201c Busse gelten. Mit ebenfalls rund 1.000 Bussen, die pro Jahr ab 2021 beschafft werden m\u00fcssen, rechnet Oliver Hoch von der \u201eNationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie\u201c (NOW), welche die F\u00f6rderung des Bundes im E-Bus-Bereich koordiniert.<\/p>\n<p>Aktuell bestehen auf Bundesebene <strong>vier F\u00f6rderprogramme<\/strong>. Die F\u00f6rderlandschaft sei un\u00fcbersichtlich, auch weil zwei Ministerien derzeit daf\u00fcr verantwortlich sind \u2013 das Bundesumwelt- und das Bundesverkehrsministerium. Die Nachfrage speziell bei der Beschaffungsf\u00f6rderung sei \u201esehr hoch\u201c und die F\u00f6rderaufrufe stark \u00fcberzeichnet. Derzeit w\u00fcrden 60 Vorhaben mit rund 1.300 Bussen gef\u00f6rdert, perspektivisch sieht Hoch rund 2.000 Busse in F\u00f6rderprogrammen.<\/p>\n<p>\u201eDie Verkehrsunternehmen elektrifizieren ihre Busflotten weiter und investieren in den Umbau der Betriebsh\u00f6fe und Werkst\u00e4tten\u201c, sagte VDV-Pr\u00e4sident Ingo Wortmann auf der Elektrobus-Konferenz. Erfreulich sei zudem, dass die E-Busse <strong>\u201eimmer besser und zuverl\u00e4ssiger<\/strong>\u201c w\u00fcrden. Wortmann wies aber auch darauf hin, dass die E-Busse nach wie vor deutlich teurer als ein konventioneller Dieselbus sind und auch in Sachen Reichweite noch nicht den Anforderungen der Unternehmen entsprechen. F\u00fcr einen stabilen Linienbusbetrieb im st\u00e4dtischen Bereich brauche es mindestens 250 km, doch aktuell w\u00fcrden die Elektrobusse nur 150 bis maximal 250 km schaffen, sagte Wortmann.<\/p>\n<p>Angesichts der hohen Fahrzeugbeschaffungskosten sowie der notwendigen Investitionen in die Infrastruktur bezeichnet der VDV<strong> die zur Verf\u00fcgung stehenden F\u00f6rdermittel als unzureichend.<\/strong> Die f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre zur Verf\u00fcgung stehenden Bundesmittel bezeichnete Wortmann daher als \u201ezu wenig, um daraus einen Gro\u00dfteil der rund 33.000 \u00d6PNV-Linienbusse und auch noch den Umbau der Infrastrukturen zu finanzieren\u201c. Der VDV-Pr\u00e4sident wies darauf hin, dass der Umstieg auf E-Busse nicht mit dem Austausch der Fahrzeuge endet. Dieser vollziehe sich \u00fcber Jahre, in denen Betriebsh\u00f6fe, Tankstellen, Netzanschl\u00fcsse und Werkst\u00e4tten um- bzw. neu gebaut werden m\u00fcssen. Da die Reichweiten von E-Bussen zun\u00e4chst geringer sind, w\u00fcrden zudem eine h\u00f6here Anzahl von Fahrzeugen und Fahrern gebraucht, nur um das bisherige Angebot zu halten, von einem Ausbau gar nicht zu reden, f\u00fchrte Wortmann aus.<\/p>\n<p>Immerhin: <strong>Eine neue F\u00f6rderrichtlinie ist geplant<\/strong>, dann soll eine B\u00fcndelung beim Bundesverkehrsministerium erfolgen und auch die verschiedenen Antriebstechnologien sollen dann in einer Richtlinie geb\u00fcndelt werden, diese soll dann alle von der CVD erw\u00e4hnten Antriebe abdecken. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass im Zuge der Umstellung auf alternative Antriebe derzeit neben dem batterieelektrischen Antrieb auch andere Technologien wieder in den Fokus r\u00fccken, unter anderem O-Busse und Brennstoffzellenfahrzeuge. Technologieoffenheit war denn auch eines der Schlagworte, das man auf der Elektrobus-Konferenz des VDV immer wieder h\u00f6rte. Tamara Zieschang, Staatssekret\u00e4rin im Bundesverkehrsministerium etwa betonte, es gebe nicht \u201edie L\u00f6sung\u201c, sondern jede Kommune m\u00fcsse f\u00fcr sich selbst die passende L\u00f6sung finden, dabei auf die Gegebenheiten vor Ort schauen. F\u00f6rderrichtlinien m\u00fcssten daher \u201elokalen Gegebenheiten vor Ort Rechnung tragen und entsprechend flexibel sein\u201c.<\/p>\n<p>Doch bei allen Forderungen nach dieser Technologieoffenheit beim Einsatz und bei der F\u00f6rderung kein Weg daran vorbei gehen, dass in den n\u00e4chsten Jahren der batterieelektrische Antrieb den E-Bus-Bereich dominieren wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild: Ebusco zeigte auf der Fachmesse Elekbu den neuen Ebusco 3.0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text und Bildquelle: Thomas Burgert<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-11001-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-11001-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-11001\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Elekbu_2020_Ebusco_2_c_Thomas_Burgert-512x353.jpg\" width=\"512\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Elekbu_2020_Ebusco_2_c_Thomas_Burgert-512x353.jpg 512w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Elekbu_2020_Ebusco_2_c_Thomas_Burgert-200x138.jpg 200w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Elekbu_2020_Ebusco_2_c_Thomas_Burgert-768x530.jpg 768w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Elekbu_2020_Ebusco_2_c_Thomas_Burgert-1536x1060.jpg 1536w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Elekbu_2020_Ebusco_2_c_Thomas_Burgert-2048x1414.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" title=\"Elekbu_2020_Ebusco_2_c_Thomas_Burgert\" alt=\"\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Zeit des Ausprobierens ist vorbei\u201c, sagte Frank Steinhorst, Bereichsleiter Infrastruktur der Hamburger Hochbahn, im Brustton der \u00dcberzeugung bei seinem Vortrag auf der 11. 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