{"id":11161,"date":"2020-03-06T06:59:19","date_gmt":"2020-03-06T05:59:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/?p=11161"},"modified":"2020-08-26T09:46:16","modified_gmt":"2020-08-26T07:46:16","slug":"nissan-env200-evalia-elektrische-alternative","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/nissan-env200-evalia-elektrische-alternative\/","title":{"rendered":"Nissan eNV200 Evalia: Elektrische Alternative"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-11161\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-11161-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-11161-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-11161-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Der Nissan eNV200 Evalia ist als Siebensitzer f\u00fcr den kleinen Shuttleverkehr gedacht und ist rein elektrisch unterwegs. <strong>Seine St\u00e4rken<\/strong> liegen eindeutig im innerst\u00e4dtischen Einsatz. Und um es gleich zu sagen, der Nissan ist kein Schn\u00e4ppchen: Der Wagen kostet (inkl. Batteriekauf) in der Basisversion netto knapp 36.500 Euro (Testwagen 38.000 Euro). Der NV200 Evalia als Euro-6-Diesel (81 kW\/110 PS) hat dagegen einen Preis von 21.200 Euro. 15.300 Euro sind schon<strong> eine ordentliche Summe extra,<\/strong> die man hier f\u00fcr emissionsfreies Fahren auf den Tisch legen muss. Was bekommt man daf\u00fcr? Einen Siebensitzer, der gut 300 kg schwerer als ein Diesel-Evalia ist, \u00fcber fast die gleiche Leistung verf\u00fcgt und ein sehr agiles Antrittsverhalten besitzt \u2013 wenn man den seriengeschalteten Eco-Modus per Tastendruck deaktiviert. Ansonsten ist der Antritt eher gem\u00fctlich. Die H\u00f6chstgeschwindigkeit des E-Autos liegt bei 123 km\/h, dann ist Schluss. Der Diesel erreicht dagegen 169 km\/h.<\/p>\n<p>Allerdings hinkt der Vergleich. Denn der eNV200 Evalia ist nicht f\u00fcrs Schnellfahren gedacht und auch nicht f\u00fcr lange Autobahn- oder \u00dcberlandstrecken. Nissan gibt f\u00fcr ihn im kombinierten Verkehr eine Reichweite von 200 km (nach WLTP, Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) an. Die potenziell aktuell vorhandene Reichweite spiegelt dabei das Display dem Fahrer best\u00e4ndig in Kilometern wider. <strong>Bei einer reinen Autobahnfahrt<\/strong> sind die 200 km, selbst bei einer Reisegeschwindigkeit von 105 km\/h wohl nicht zu erreichen. Zu rasch flie\u00dft der Strom aus der Batterie in den Antrieb, zu rasch korrigierte das Display die dann noch vorhandene potenzielle Reichweite nach unten. Auch wenn man auf m\u00f6glichst viele Nebenverbraucher verzichtet.<\/p>\n<p><strong>In der Stadt sieht das ganz anders aus.<\/strong> Hier soll die Reichweite bei 301 km (nach WLTP) liegen. Ein Wert, den wir \u00fcbertroffen haben. Allerdings waren wir nicht voll ausgeladen unterwegs. Denn der Nissan rekuperiert, sprich beim Bremsen flie\u00dft Energie in die Batterie zur\u00fcck. Und er rekuperiert sofort, sobald der Fu\u00df das \u201eGaspedal\u201c verl\u00e4sst und bremst bis fast zum Stillstand des Wagens. Das macht er auf eine sehr angenehme, sanfte Weise. Diese sogenannte <strong>Ein-Pedal-Strategie<\/strong> \u2013 das Auto bremst selbst\u00e4ndig ab, sobald kein Gas gegeben wird \u2013 findet man beispielsweise auch beim MAN eTGE. Hier jedoch geschieht das Ausbremsen viel abrupter und intensiver. Auch beim Einsatz der Fu\u00dfbremse flie\u00dft grunds\u00e4tzlich Energie zur\u00fcck in den Akkumulator.<\/p>\n<p>Der Nissan zeigt diese R\u00fcckgewinnung sehr anschaulich in einem dynamischen Balkendiagramm im Display. Und in der Stadt mit ihren vielen Ampeln und dem Stopp-and-go z\u00e4hlt dann der potenzielle Reichweitenz\u00e4hler \u00f6fters brav Kilometer dazu. Ein Fahrvergn\u00fcgen, das man so aus einem Verbrenner nicht kennt. \u00dcbrigens, <strong>Nebenverbraucher kosten richtig Energie<\/strong>: Bei eingeschalteten Gebl\u00e4se und Klimaanlage, um mal die von innen beschlagenen Scheiben wieder frei zu bekommen und eben nicht an Bord zu frieren, reduzierte der Kilometerz\u00e4hler mit dem Einschalten der System die verbleibende Reichweite schlagartig um \u00fcber 45 km. Vielleicht deshalb hat man unserem Nissan eine Sitzheizung und eine Lenkradheizung spendiert, eine Kompromiss zwischen Innenraumw\u00e4rme und Reichweite?<\/p>\n<p><strong>Und wie kommt der Strom nun ins Auto?<\/strong> \u00dcber zwei M\u00f6glichkeiten kann der Nissan geladen werden. \u00dcber ein EVSE-Kabel und einem Schnellladeanschluss (bis 50 kW) und ein Haushaltsstecker (bis 2,3 kW). Beide Anschl\u00fcsse befinden sich vorne nebeneinander hinter einer kleinen Klappe. Die beiden Kabel (6 m) dazu ruhen verpackt in Taschen hinten im Heck. Anschlie\u00dfen lassen sie sich problemlos, wenn man denn \u00fcber die richtigen Steckdosen verf\u00fcgt. Die Probleme liegen dabei vielfach im Detail. Da die eigene Wohnung in der ersten Etage liegt, w\u00e4re hier nur die Stromversorgung via K\u00fcchenfenster und herabh\u00e4ngendem Kabel m\u00f6glich gewesen. Der Nachbar hat ein Einsehen f\u00fcr die Zeit des Testes und stellt seine Garage samt 230-Volt-Anschluss zur Verf\u00fcgung. Dumm nur, dass der Wagen mit 1845 mm H\u00f6he nicht mehr durchs Garagentor passt. Es fehlten wenige Zentimeter. Also nur mit der Haube in die Garage hineinfahren. Nun passt\u2019s und wir konnten mit trockenverlegten Kabel \u00fcber Nacht Strom ziehen.<\/p>\n<p><strong>Beim Schnellladen<\/strong> verspricht der Hersteller \u00fcbrigens eine Ladezeit f\u00fcr 80 % der Kapazit\u00e4t der Lithium-Ionen-Batterie in 40 bis 60 Minuten. Der komplette Ladezyklus braucht an einer Haushaltsteckdose (2,3 kW) dagegen 18 Stunden.<\/p>\n<p>Was unterscheidet noch den eNV200 Evalia von seinem Dieselbruder? Erstens man h\u00f6rt nur noch ein sanftes Schnurren vom E-Motor und das Rollen der R\u00e4der \u2013 sehr angenehm. Zweitens verbrennt er eben nicht 5,5 l\/100 km (Verbrauch innerorts laut Nissan) und st\u00f6\u00dft auch keine 130 g\/km CO2 aus \u2013 was ja <strong>im Sinne des Umweltschutzes<\/strong> ist. Im Interieur gibt es kaum Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Luxuri\u00f6ses Multifunktionslenkrad, Fahrstufenwahlschalter in der Mittelkonsole, darunter sitzen die drei Kippschalter f\u00fcr die Sitz- und Lenkradheizung. Dar\u00fcber sind der vor allem Startknopf f\u00fcr den E-Motor \u2013 startet nur wenn der Fu\u00df zugleich auf der Bremse steht \u2013 und der Schalter f\u00fcr die Deaktivierung des Eco-Modus platziert. Und nat\u00fcrlich das zentrale Display, dass in einem blauen (Ladezugstand) und gr\u00fcn-wei\u00dfen Balkendiagram (Verbrauch\/Rekuperation) \u00fcber den Energiezustand. Ein weiteres Feld sch\u00e4tzt zudem die aktuellen Ladezeiten f\u00fcr einen 6-kW- und einen 3-kW-Anschluss ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text und Bildquelle: Dirk Sanne<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nissan eNV200 Technische Daten<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Motor:<\/strong> Elektromotor<\/p>\n<p><strong>Leistung:<\/strong> 80 kW\/109 PS bei 3.008-10.000 min-1<\/p>\n<p><strong>Max. Drehmoment:<\/strong> 254 Nm bei 0-3.008 min-1<\/p>\n<p><strong>Batteriekapazit\u00e4t:<\/strong> 40 kWh<\/p>\n<p><strong>Batteriespannung:<\/strong> 240-406 V (350 V)<\/p>\n<p><strong>Ma\u00dfe (L\/B\/H):<\/strong> 4.560\/1.755\/1.845 mm<\/p>\n<p><strong>Radstand:<\/strong> 2.725 mm<\/p>\n<p><strong>Leergewicht:<\/strong> 1.694-1.850 kg<\/p>\n<p><strong>Zul. GG:<\/strong> 2.250 kg<\/p>\n<p><strong>Reifen:<\/strong> 185\/65 R15<\/p>\n<p><strong>Energieverbrauch:<\/strong> 25,9 gesamt Wh\/km (nach WLTP)<\/p>\n<p><strong>Reichweite st\u00e4dtisch:<\/strong> 301 km (nach WLTP)<\/p>\n<p><strong>Reichweite kombiniert:<\/strong> 200 km (nach WLTP)<\/p>\n<p><strong>H\u00f6chstgeschwindigkeit<\/strong>: 123 km\/h<\/p>\n<p><strong>Wartung:<\/strong> 30.000 km\/12 Monate<\/p>\n<p><strong>Grundpreis inkl. Batteriekauf:<\/strong> 36.498 Euro (Netto)<\/p>\n<p><strong>Preis Testwagen:<\/strong> 37.918 Euro (Netto)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-11161-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-11161-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-11161\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/P1550522-512x384.jpg\" width=\"512\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/P1550522-512x384.jpg 512w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/P1550522-200x150.jpg 200w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/P1550522-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/P1550522-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/P1550522-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" title=\"P1550522\" alt=\"\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nissan eNV200 Evalia ist als Siebensitzer f\u00fcr den kleinen Shuttleverkehr gedacht und ist rein elektrisch unterwegs. 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