{"id":15856,"date":"2021-03-05T06:06:37","date_gmt":"2021-03-05T05:06:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/?p=15856"},"modified":"2022-07-19T12:57:56","modified_gmt":"2022-07-19T10:57:56","slug":"volvo-9700-dd-hohes-tier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/volvo-9700-dd-hohes-tier\/","title":{"rendered":"Volvo 9700 DD: Hohes Tier"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-15856\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-15856-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-15856-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-15856-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Volvo Bus Corporation pr\u00e4sentierte aktuell seinen neuen Doppeldecker f\u00fcr die europ\u00e4ischen M\u00e4rkte. Er ist, wenn man das \u00fcberhaupt so sagen darf,<strong> der kleine(re) Bruder des Volvo 9700 DD (4,25 m)<\/strong>, der vor allem f\u00fcr Nordeuropa bestimmt ist. Wir werfen einen ersten Blick auf den Neuen.<\/p>\n<p>Corona-bedingt stellte Volvo Bus seinen neuen Doppeldecker 9700 DD dieses Mal nur digital in G\u00f6teborg vor. Mit Einsteigen, Platz nehmen und Anfassen war also nix. Damit fehlt uns der haptische Eindruck, doch dass hoffen wir, bald nachreichen zu k\u00f6nnen. Der neuentwickelte Bus mit seiner stolzen H\u00f6he von 4 m zielt vor allem auf das Fernlinien- und Fernreisegesch\u00e4ft. Volvo hat bereits einen Doppeldecker mit 4,25 m im Programm (vgl. BM 5-6\/2020), aber der darf aufgrund seiner Bauh\u00f6he in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern nicht fahren. Daher gibt es jetzt die kleinere Variante des gro\u00dfen Bruders. Damit kann Volvo Bus nun auch die europ\u00e4ischen M\u00e4rkte s\u00fcdlich von Nordeuropa bedienen. \u201e<strong>Die Nachfrage nach Doppeldeckern verzeichnet ein stetiges Wachstum unter den Busbetreibern in ganz Europa.<\/strong> Mit gro\u00dfem Stolz bringen wir daher jetzt unsere neue Doppeldecker-Variante auf den Markt, um den hohen Anforderungen unserer Kunden an Qualit\u00e4t, Effizienz, Produktivit\u00e4t und Rentabilit\u00e4t gerecht zu werden\u201c, erkl\u00e4rt Ulf Magnusson, Senior Vice President der Volvo Bus Corporation.<\/p>\n<p><strong>Der neue Volvo basiert dabei auf derselben Plattform wie die anderen Mitglieder der Reisebusbaureihe 9000<\/strong>. Es gibt ihn in den Baul\u00e4ngen von 13 bis 14,8 m. Angetrieben wird der Volvo 9700 DD durch einen 11 l gro\u00dfen Motor der 460 PS (338 kW) bereitstellen kann. Er liefert 2.200 Nm bei 1.000-1.400 min<sup>-1<\/sup>. Das Schalten \u00fcbernimmt im Volvo wiederum das I-Shift-Getriebe. \u00dcbrigens: Der 9700 DD muss nicht zwingend mit Diesel befeuert werden. Volvo gibt seinen Neuen auch f\u00fcr die Betankung mit synthetischen (HVO, EN 15940) oder biologischen Kraftstoffen (RME, B100) frei.<\/p>\n<p>Die Karosserie wird bei Carrus Delta in Finnland hergestellt. Der Aufbau und die Seitenw\u00e4nde entstehen dabei in Edelstahl. Heck und Front bestehen dagegen aus Verbundwerkstoff. Die Fenster sind get\u00f6nt und doppelverglast, auch bei den T\u00fcren. Allein das Fahrerfenster, das beheizt ist und sich elektrisch bet\u00e4tigen l\u00e4sst, ist einfach verglast. Der Busbauer Volvo hat seinen Doppeldecker zudem mit einer besseren Telematik best\u00fcckt und neu vernetzt. Dieses erlaube eine optimierte Fahrzeug\u00fcberwachung \u2013 auch der Fahrweise \u2013 in Echtzeit. Zudem sei nun eine optimierte Planung von Serviceintervallen und Werkstattplanung m\u00f6glich, um die Standzeiten gering zu halten.<\/p>\n<p>Relativ neu ist auch <strong>das sogenannte Zonenmanagement<\/strong>. Dabei definiert der Unternehmer bestimmte Fahrstreckenbereiche, in dem nur mit reduzierten Tempo gefahren werden darf oder sollte \u2013 z. B. vor Schulen. \u201eDurch das Zonenmanagement kann der Betreiber genau festlegen, wie schnell der Bus in bestimmten vordefinierten Zonen gefahren werden darf\u201c, betont Ulf Magnusson. Dies, so er weiter, k\u00f6nne sich positiv auf die Sicherheit und den Kraftstoffverbrauch auswirken.<\/p>\n<p>Der Fahrerplatz im neuen Doppeldecker sei sehr ger\u00e4umig ausgelegt, betonen die Schweden. Die erh\u00f6hte Sitzposition (Isri-Sitz), des im Vergleich zu anderen Bussen tiefsitzenden Doppeldecker-Chauffeurs, sei ein wichtiger Sicherheitsaspekt, da er dem Fahrer so eine bessere Sicht auf das umliegende Verkehrsgeschehen erm\u00f6glicht. Neben der Sitzh\u00f6he helfen ihm aber auch etliche <strong>moderne Fahrerassistenzsysteme<\/strong> bei einer m\u00f6glichst sicheren Fahrt. Dazu z\u00e4hlen Auffahrwarnfunktion und Notbremsassistent, Spurhalteassistent und das Fahrerwarnsystem DAS (Driver Alert Support bzw. Aufmerksamkeitsassistent). Sicherheit beim Bremsen gew\u00e4hrleistet das Elektronische Bremssystem EBS 5. Die Elektronische Stabilit\u00e4tskontrolle (ESC) und die Antriebsschlupfregelung (ASR) erg\u00e4nzen die Ausstattung. 360-Grad-Rundumsicht-, R\u00fcckfahrkamera und Kamerasystem anstelle von klassischen Au\u00dfenspiegeln runden das Portfolio ab.<\/p>\n<p>Ein weiterentwickeltes Fahrwerks- und Federungssystem in Kombination mit einem geringen Aufbaugewicht f\u00fchren zu einem niedrigen Schwerpunkt und damit einer guten Fahrstabilit\u00e4t auf der Stra\u00dfe, unterstreichen die Konstrukteure.<\/p>\n<p>In Sachen Licht hinkt der Neue allerdings der Zeit noch etwas hinterher: So gibt es beim Premierenmodell noch <strong>BiXenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht<\/strong>. Da bieten andere Busbauer bereits mehr. Volvo verspricht seinen Kunden viel, vor allem viele Individualisierungsm\u00f6glichkeiten: \u201eEr kann bis ins kleinste Detail ma\u00dfgeschneidert und an die individuellen Anforderungsprofile der Busbetreiber sowie die verschiedenen betrieblichen Erfordernisse der einzelnen Busunternehmen angepasst werden\u201c. Damit die Schweden dieses Versprechen einhalten k\u00f6nnen, stehen etliche L\u00e4ngenvarianten, Auslegungs- und Gestaltungsm\u00f6glichkeiten zur Auswahl. Hinzu kommen noch viele Ausstattungsalternativen. Je nachdem, wie eng bestuhlt wird, k\u00f6nnen <strong>bis zu 96 Fahrg\u00e4ste<\/strong> aufgenommen werden. Als Sitze k\u00f6nnen Volvo Coach Line oder Intercity Line in unterschiedlichen Ausf\u00fchrungen geordert werden. Eine Rollstuhlrampe ist an der T\u00fcr 2 vorgesehen. Je nach Fahrzeugl\u00e4nge stehen <strong>bis zu 8 m<sup>3<\/sup> an Kofferraumvolumen<\/strong> parat. Hinzu kommen noch bis zu 3 m<sup>3<\/sup> an Gep\u00e4ckablagen im Fahrgastraum. Das d\u00fcrfte f\u00fcr die meisten F\u00e4lle ausreichend sein. Gegebenfalls kann man noch einen Skikoffer ans Heck montieren. Entsprechende Halter sind vormontiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Volvo 9700 DD \u2013 Technische Daten<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fahrgestell: Volvo B11RLE, 6x2 (Dreiachser)<\/p>\n<p>Karosserieaufbau: durch Carrus Delta Oy, Finnland<\/p>\n<p>Motor: D11K, Sechszylinder, Euro 6<\/p>\n<p>Hubraum: 10,8 l<\/p>\n<p>Leistung (PS\/kW): 460\/338<\/p>\n<p>Drehmoment (Nm): 2.200 bei 1.000-1.400 min<sup>-1<\/sup><\/p>\n<p>Getriebe: Volvo I-Shift AT2412F<\/p>\n<p>L\u00e4nge\/Breite\/H\u00f6he: 13.000-14.800\/2.550\/4.000 mm<\/p>\n<p>Radstand: 5.369-7.160 mm<\/p>\n<p>\u00dcberhang (v\/h): 2.810\/3.430 mm<\/p>\n<p>Reifen: 315\/70 R 22.5<\/p>\n<p>Sitzpl\u00e4tze: bis zu 96<\/p>\n<p>Kofferraum: bis zu 8 m<sup>3<\/sup><\/p>\n<p>Zul. GG.: 26.500 kg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text Dirk Sanne<\/p>\n<p>Bildquelle: Volvo Bus Corporation<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-15856-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-15856-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-15856\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Volvo_9700DD-Under-the-bridge-512x341.jpg\" width=\"512\" height=\"341\" srcset=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Volvo_9700DD-Under-the-bridge-512x341.jpg 512w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Volvo_9700DD-Under-the-bridge-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Volvo_9700DD-Under-the-bridge-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Volvo_9700DD-Under-the-bridge-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Volvo_9700DD-Under-the-bridge-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Volvo_9700DD-Under-the-bridge-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" title=\"Volvo_9700DD Under the bridge\" alt=\"\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Volvo Bus Corporation pr\u00e4sentierte aktuell seinen neuen Doppeldecker f\u00fcr die europ\u00e4ischen M\u00e4rkte. 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