{"id":397,"date":"2007-07-09T00:00:00","date_gmt":"2007-07-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.bustreff.de\/busmagazin\/?p=397"},"modified":"2007-07-09T00:00:00","modified_gmt":"2007-07-08T22:00:00","slug":"es-gibt-keinen-trend-mehr-die-stimmung-in-der-bustouristik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/es-gibt-keinen-trend-mehr-die-stimmung-in-der-bustouristik\/","title":{"rendered":"\u201eEs gibt keinen Trend mehr\u201c \u2013 die Stimmung in der Bustouristik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hopp oder topp? <\/strong>Steigen die Buchungen oder die Stornos? Wirkt sich der wirtschaftliche Aufschwung auf das Reiseverhalten aus? &ndash; Paketreiseanbieter erz&auml;hlen, wie sie die derzeitige Stimmung in der Busbranche empfinden.<\/p>\n<p><strong>alpetour, Christina Heidrich: <\/strong><br \/>\nDie Stimmung ist verhalten bis positiv. Bei einigen Kunden l&auml;uft der Anmietverkehr besser als das Katalogprogramm. Viele setzen auf Stammkunden bzw. erkl&auml;ren einen R&uuml;ckgang&nbsp;mit saisonalen Schwankungen. Der Trend die Reiseziele betreffend ist unklar und ver&auml;ndert sich von Jahr zu Jahr. Die Kunden suchen starke und verl&auml;ssliche Partner, sch&auml;tzen aber auch sehr pers&ouml;nliche Kontakte und blicken zuversichtlich in die kommende Saison.<br \/>\nGenerell w&uuml;rde ich die Stimmung als besser im Vergleich zu den letzten Jahren einsch&auml;tzen. Die Anzahl der Anfragen und Buchungen f&uuml;r 2008 ist deutlich h&ouml;her als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Unsere Vorab-Kataloge &bdquo;Volle Busse&ldquo; und &bdquo;Premium-Reisen&ldquo; sind sehr gut angenommen worden.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>Appina Travel, Luis Lintner: <\/strong><br \/>\nWir befinden uns an einem Scheideweg. Bei Appina Travel erleben wir, dass die Stornoquote praktisch identisch ist mit jener von 2006, die Gruppengr&ouml;&szlig;en sind jedoch&nbsp;stark angestiegen. Daraus kann man folgern: Nur wer aktiv und innovativ um seine G&auml;ste wirbt, kann auf Dauer bestehen. <br \/>\nAllgemein kann man sagen, dass das Image der Gruppereise leidet, bedingt auch dadurch, dass der Bus und nicht die Reise h&auml;ufig in den Vordergrund gehoben wird. Das Grundproblem liegt auch darin, dass viele sich nicht trauen, ihren Kunden neue Reiseprogramme anzubieten und dadurch neue Zielgruppen anzusprechen. <br \/>\nWir gehen weiterhin davon aus, dass die Gruppenreise ein gro&szlig;es Potential hat, das es auszusch&ouml;pfen gilt. Hier ist es vor allem notwendig, den Kunden immer wieder neue attraktive Reiseprogramme anzubieten, die auf die Bed&uuml;rfnisse der einzelnen Zielgruppe zugeschnitten sind. So denken wir, dass in Zukunft neben Kurzreisen vor allem kleine Rund- und Studienreisen Zuw&auml;chse zu verzeichnen haben. Als Destinationen sehen wir neben dem Dauerbrenner Italien, vor allem die &ouml;stlichen L&auml;nder und Gro&szlig;britannien im Trend.<\/p>\n<p><strong>Behringer Touristik, Tina Behringer: <\/strong><br \/>\nDie allgemeine Situation und Stimmung in der Bustouristik ist schwer zu beschreiben, da Buchungsaufkommen, Buchungsverhalten und nachfragestarke Reisedestinationen sehr unterschiedliche (unternehmens- und regionalabh&auml;ngige) Ergebnisse zeigen. <br \/>\nAus unserer Sicht m&uuml;sste die Saison im Endergebnis ein Plus aufzeigen. Hier halten wir aber eine Beurteilung Ende August\/ Anfang September f&uuml;r geeigneter. Viele Parameter erschweren der Bustouristik gr&ouml;&szlig;ere Wachstumsraten &ndash; demgegen&uuml;ber k&ouml;nnen wir jedoch sehr viele kreative und engagierte Ans&auml;tze im Programm- und Marketingbereich feststellen.<\/p>\n<p><strong>GTW &ndash; Grimm Touristik Wetzlar, Andrea K&ouml;nig: <\/strong><br \/>\nWir haben den Eindruck, dass die Hauptzielgruppe f&uuml;r Busreisen aufgrund des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs optimistischer in die Zukunft blickt. Das steigert die Konsumbereitschaft auch f&uuml;r hochwertige Reisen. Gerade bei gro&szlig;en Rund- und Studienreisen scheinen sich die Stornoquoten nach unten zu entwickeln, zudem ist die durchschnittliche Auslastung leicht gestiegen, so dass wir davon ausgehen, dass sich in diesem Reisesegment bei den Busunternehmen eine Verbesserung eingestellt hat.<\/p>\n<p><strong>Italweg, Franz-Josef M&uuml;nchrath: <\/strong><br \/>\nWir k&ouml;nnen als Spezialisten f&uuml;r Italien letztlich nur &uuml;ber einen Teilbereich des Angebotes und dessen Nachfrage urteilen und denken, die Bustouristik ist da derzeit in einer zufriedenstellenden Situation, wenngleich es Italien der Bustouristik &nbsp;in einigen Kernbereichen wirklich schwer macht. Aber verweigern nutzt da nichts, denn das Ziel ist weiterhin gefragt (was der enorme Zuwachs der (Billig)Flugtouristik bei den St&auml;dtereisen belegt) und daher muss man mit guten Partnern nach L&ouml;sungen suchen. Die Stimmung scheint mir gut zu sein, so wie derzeit in der Wirtschaft allgemein Optimismus angesagt ist.<br \/>\n&nbsp;<strong><br \/>\nTouren Service Schweda, Joachim Schweda: <\/strong><br \/>\nDie Programme werden sorgf&auml;ltiger ausgew&auml;hlt als in der Vergangenheit. Die Entwicklung ist sehr unterschiedlich. Sicherlich hat der wirtschaftliche Aufschwung nicht automatisch zu einer Buchungssteigerung bei allen Busunternehmen gef&uuml;hrt. Qualit&auml;tsprodukte laufen weiterhin gut, aber wer meinte, sich zur&uuml;cklehnen und auf den Ansturm der Kunden warten zu k&ouml;nnen, hat sich get&auml;uscht. Ich erwarte f&uuml;r Frankreich ein gutes und f&uuml;r die Schweiz ein sehr gutes Jahr.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>Wolff Ost-Reisen, Kirsten Wolff: <\/strong><br \/>\nTrend ist, dass es keinen Trend mehr gibt &ndash; so w&uuml;rde ich die Lage in der Bustouristik beschreiben und habe diese Meinung auch erst vor kurzem auf einer DRV-Sitzung im Bereich Bustouristik wieder best&auml;tigt gefunden. Wir h&ouml;ren immer wieder, dass das untere, preisg&uuml;nstige Segment weiter Zulauf hat, allerdings ist diese Klientel wirklich sehr preissensibel, legt aber auch gleichzeitig Wert auf Qualit&auml;t. <br \/>\nErfreulicherweise w&auml;chst aber auch das obere Segment, das hei&szlig;t Nischenprodukte, die entweder ein noch nicht so bereistes Ziel zum Inhalt haben, oder voller neuer Ideen und Leistungen stecken, erfreuen sich gr&ouml;&szlig;erer Beliebtheit. Die Anzahl der Kunden steigt, die bereit ist, f&uuml;r ausgesuchte Leistungen auch richtig Geld zu bezahlen, allerdings wachsen Anspr&uuml;che und Kritikfreudigkeit stetig.<br \/>\nVerallgemeinert sind aber die meisten Kunden doch zufrieden, es gibt einfach Bereiche mit Zuw&auml;chsen und welche mit Einbr&uuml;chen. Zu Jahresanfang sah die Branche allerdings optimistischer in das Jahr 2007, im M&auml;rz\/ April brachen dann die Buchungen ein. Generell rechnen wir aber &ndash; wie immer &ndash; mit einem deutlich besseren zweiten Halbjahr, so dass unter dem Strich wohl die Ergebnisse gehalten werden k&ouml;nnen, mit Tendenz zu einem leichten Plus.<br \/>\nDie Zukunft sieht wohl so aus, dass sich die Busunternehmer als Gruppenreiseveranstalter aufstellen m&uuml;ssen, die ihren Kunden ein attraktives Angebot unterbreiten. Ob dies letztendlich per Bus, Bahn, Flug oder Schiff realisiert wird, ist zweitrangig. Eine Rundreise durch China oder Usbekistan ist letztlich auch eine Busreise. Denn nur die An- und R&uuml;ckreise erfolgt per Flug, den Rest erschlie&szlig;t man sich mit dem Bus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hopp oder topp? Steigen die Buchungen oder die Stornos? Wirkt sich der wirtschaftliche Aufschwung auf das Reiseverhalten aus? &ndash; Paketreiseanbieter erz&auml;hlen, wie sie die derzeitige Stimmung in der Busbranche empfinden. alpetour, Christina Heidrich: Die Stimmung ist verhalten bis positiv. Bei einigen Kunden l&auml;uft der Anmietverkehr besser als das Katalogprogramm. 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