{"id":4716,"date":"2018-01-19T07:35:03","date_gmt":"2018-01-19T06:35:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/?p=4716"},"modified":"2018-01-26T10:11:55","modified_gmt":"2018-01-26T09:11:55","slug":"irizar-i8-die-baskische-schoenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/irizar-i8-die-baskische-schoenheit\/","title":{"rendered":"Irizar i8 \u2013 die baskische Sch\u00f6nheit"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-4716\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-4716-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-4716-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-4716-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Wir hatten aktuell die Gelegenheit, den luxuri\u00f6sen Superhochdecker Irizar i8 zu testen. Als Start und Ziel unserer Runde nach Mayen, dem Tor zur Eifel, bot sich nat\u00fcrlich der neue Sitz der Irizar Deutschland GmbH im rheinland-pf\u00e4lzischen Neuwied an. <strong>Die Wahl fiel auf Neuwied wegen seiner zentralen Lage<\/strong> und der guten Verkehrsanbindungen.<\/p>\n<p>Es scheint von der Rahmenbedingungen her also alles zu passen. <strong>Doch kann man das auch \u00fcber den i8 sagen?<\/strong> Auf den ersten Blick unterscheidet er sich nur geringf\u00fcgig vom Economy-Modell i6S, dem Upgrade des i6. In der Tat ist davon auszugehen, dass eine Reihe von Gleichteilen verwendet wird, wom\u00f6glich in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von bis zu 40 %. <strong>Wer jedoch genau hinschaut,<\/strong> erkennt die kleinen, essenziellen Unterschiede, die den i8 in der Gesamtheit einfach eleganter wirken l\u00e4sst. Da ist die markante Sicke zu nennen, die sich von den Frontscheinwerfern \u00fcber die gesamte Fahrzeugl\u00e4nge bis hin zum Heck zieht. <strong>Oder die grazile Aluminiumleiste,<\/strong> die sich von der B- zur A-S\u00e4ule zieht und die edler wirkt als das wuchtige Pendant beim i6S, zudem eine Resonanz in der \u00e4hnlich ausgepr\u00e4gten Frontspange findet. An Front und Heck \u00e4hneln sich die beiden Br\u00fcder im Gesamten gesehen jedoch am meisten, wenn man von den formsch\u00f6neren, leicht gebogenen Lufteinl\u00e4ssen f\u00fcr den Motor am i8 absieht.<\/p>\n<p>Und noch etwas machen der Rundgang ums Fahrzeug und eine Inspektion des Innenraums schnell klar: \u00dcppige Spaltma\u00dfe und nachl\u00e4ssige Verarbeitung bei Verfugungen oder Verklebungen geh\u00f6ren der Vergangenheit an. Hier ist durchweg sehr sauber in der Herstellung gearbeitet worden. <strong>Das alles hinterl\u00e4sst einen sehr \u00fcberzeugenden Eindruck.<\/strong><\/p>\n<p>Doch wie schl\u00e4gt sich ein Irizar-Reisebus mit nun eigenem Fahrgestell auf der Stra\u00dfe? Das wollten wir auf dem profilierten Rundkurs von Neuwied Richtung Eifel erfahren. Was da auf Chassisseite werkelt, <strong>sind durchweg bekannte und bew\u00e4hrte Komponenten<\/strong>, viele dabei aus deutscher Produktion. So findet sich hier die einzelradaufgeh\u00e4ngte ZF RL 82 EC \u2013 auch als Nachlaufachse \u2013 in der beliebten Kombination mit der ZF A 132 Hypoiddirekttriebachse. Ebenfalls vom Bodensee stammt das Getriebe in Form des automatisierten ZF AS Tronic 12 AS 2301. Und auch der <strong>Common-Rail-Sechszylinder DAF MX-11 291<\/strong> ist ein alter Bekannter.<\/p>\n<p>Worauf es allerdings ankommt, ist ein reibungsloses Zusammenspiel der erprobten Bestandteile. Gerade die AS Tronic verlangt bekannterma\u00dfen eine genaue Konfiguration, um nicht in hektische Betriebsamkeit zu verfallen. Das haben die Irizar-Techniker in Verbindung mit ZF bestens gel\u00f6st. In der Beschleunigungsphase <strong>werden souver\u00e4n G\u00e4nge \u00fcbersprungen<\/strong>, wenn es die Fahrdaten zulassen. Die Zugkraftunterbrechungen sind relativ moderat, w\u00e4hrend auch beim Abbiegen, in Kreisverkehren oder beim Rangieren die Schaltroutine nie durcheinander ger\u00e4t. Wer\u2019s noch softer mag, kann \u00fcbrigens \u2013 nat\u00fcrlich gegen Aufpreis \u2013 <strong>ein Sechsgang-EcoLife-Wandlergetriebe<\/strong> von ZF ordern.<\/p>\n<p><strong>Ebenso stoisch verrichtet das Fahrwerk seine T\u00e4tigkeit<\/strong> und l\u00e4sst ein versiertes Scania-Chassis schnell vergessen. Wenn wir auch leer unterwegs waren und sich ein detailliertes Fahrverhalten sicherlich erst in beladenem Zustand offenbart, so erhielten wir dennoch einen Eindruck von der Genauigkeit der Abstimmung. <strong>Nick- und Wankbewegungen \u00e4u\u00dferten sich nur sehr dezent,<\/strong> Querfugen schluckte das Federwerk m\u00fchelos. Minuspunkte gibt es allerdings bei der Wendigkeit: Ein geringf\u00fcgig l\u00e4ngerer Setra 516 HDH mit gr\u00f6\u00dferem Radstand schafft mit 21,5 m eine um 1,7 m kleinere Kreisbahn. M\u00fchsam schafften wir es jedoch, uns teilweise r\u00fcckw\u00e4rts durch die Mayener Innenstadt zu zirkeln, als wir wegen einer Baustelle in enge G\u00e4sschen umgeleitet wurden \u2013 eigentlich ein No-Go \u2013 und abgestellte Transporter von Handwerksunternehmen sowie wild parkende Pkw uns die Bahn versperrten. Wo ein Wille, da auch ein Weg...<\/p>\n<p><strong>Wenig auszusetzen gab es dagegen an der Performance des 462 PS starken DAF-Triebwerks,<\/strong> das mit den teilweise knackigen Anstiegen in der Eifel trotz relativ lang \u00fcbersetzter Hinterachse gut zurecht kam. Bekannt ist es f\u00fcr sparsamen Dieselkonsum, so dass ein sp\u00e4terer Verbrauchstest in beladenem Zustand sicherlich sehr aufschlussreich f\u00fcr die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die stellt nat\u00fcrlich einen weiteren wichtigen Aspekt dar. <strong>Mit 324.000 Euro ist das Testfahrzeug bemerkenswert g\u00fcnstig unterwegs.<\/strong> Es liegt damit fast 100.000 Euro unterhalb einer vergleichbar ausgestatteten Setra TopClass. Positiv auf der Kostenseite schl\u00e4gt sich nat\u00fcrlich nieder, dass Komponenten wie T\u00fcren (Masats), Klimaanlage (Hispacold), Spurhalteassistent (Datik) und Fahrgastsitze aus dem eigenen Konzern stammen. So kann bereits ein Basispreis von 279.000 Euro realisiert werden.<\/p>\n<p><strong>Ansprechend zeigt sich auch das Businnere des i8<\/strong> mit dem ergonomisch gestalteten Cockpit sowie der gelungenen Anmutung mit hochwertig wirkenden Reisesesseln in Leder-Stoff-Kombination, h\u00fcbscher LED-Beleuchtung und einem Boden in Holzoptik, der im Gang mit Teppich bedeckt ist. Auch f\u00fcr die Innenraumgestaltung gilt: <strong>Alles erscheint etwas edler, anmutiger als im i6S.<\/strong> Das betrifft vor allem Cockpit, das ergonomisch geschwungen wie aus einem Guss wirkt, einfach hochwertiger als im Economy-Modell. Und die Minik\u00fcche im Einstieg 2 ist mit Lavazza-Espresso-Maschine versehen. Elegant zeigen sich auch die in Schwarz ausgef\u00fchrten Service-Sets mit Touchfunktion. Die gro\u00dfz\u00fcgigen Gep\u00e4ckablagen dar\u00fcber k\u00f6nnen auch geschlossen geordert werden.<\/p>\n<p>Nett zudem gerade f\u00fcr \u00e4ltere Fahrg\u00e4ste: <strong>die ausfahrbare Stufe am Mitteleinstieg,<\/strong> die den Antritt erheblich erleichtert. Allerdings gibt es im Gegensatz zum i6S beim i8 keine Heckeinstiegsvariante, somit auch keine Ausf\u00fchrung mit ebenerdiger Hecktoilette, die gerade von Senioren gesch\u00e4tzt wird.<\/p>\n<p><strong>Angenehm leise geht es bei der Fahrt zu<\/strong>, sowohl im Heckbereich \u00fcber dem Motor als auch im Cockpit. Das spricht ebenfalls f\u00fcr gute Verarbeitung und eine gelungene Ger\u00e4uschd\u00e4mmung. Vor allem ansonsten h\u00e4ufig an der Front mit den ausladenden Spiegelarmen bei Reisehochdeckern auftretende Windger\u00e4usche sind kaum zu vernehmen \u2013 eine bemerkenswerte Leistung der spanischen Entwickler.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Text und Bildquelle: Claus B\u00fcnnagel<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Einen detaillierteren Bericht werden Sie im kommenden BUSMAGAZIN finden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-4716-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-4716-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-4716\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Irizar_Bild-1-512x343.jpg\" width=\"512\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Irizar_Bild-1-512x343.jpg 512w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Irizar_Bild-1-200x134.jpg 200w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Irizar_Bild-1-768x514.jpg 768w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Irizar_Bild-1-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" title=\"Irizar_Bild 1\" alt=\"\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir hatten aktuell die Gelegenheit, den luxuri\u00f6sen Superhochdecker Irizar i8 zu testen. 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