{"id":5616,"date":"2018-05-11T06:13:03","date_gmt":"2018-05-11T04:13:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/?p=5616"},"modified":"2019-02-28T13:50:12","modified_gmt":"2019-02-28T12:50:12","slug":"mb-sprinter-tourer-erster-fahreindruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/mb-sprinter-tourer-erster-fahreindruck\/","title":{"rendered":"MB Sprinter Tourer: Erster (Fahr)Eindruck"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-5616\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-5616-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-5616-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-5616-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Der neue Mercedes Sprinter tritt in gro\u00dfe Fu\u00dfstapfen. \u00c4hnlich wie Tempo als Synonym f\u00fcr Papiertaschent\u00fccher steht, <strong>bezeichnet sein Name eine ganze Fahrzeugklasse<\/strong>. Wie kein anderer pr\u00e4gt er das Gewichtssegment der 3- bis 5,5-Tonner und muss jetzt in dritter Generation seinen Ruf verteidigen.<\/p>\n<p><strong>\u00c4u\u00dferlich fand am Sprinter keine Revolution statt<\/strong>. Die neu gestaltete Frontpartie liegt im Stil der aktuellen Designlinie von Mercedes. Sie wirkt robuster und sportlicher. Erheblichen Anteil daran haben der markante K\u00fchlergrill und die schlitzartigen Scheinwerfer. Ab der A-S\u00e4ule sind kaum \u00c4nderungen auszumachen. Eine Neuerung ist der Frontantrieb. Der gesellte sich als drittes Antriebskonzept zum Heck- und Allradantrieb. In den Bus-Varianten f\u00fcr bis zu 20 Insassen spielt der Fronttriebler aber keine Rolle. Die Tourer rollen ausschlie\u00dflich mit Heckantrieb zum Kunden.<\/p>\n<p><strong>Im Innenraum hat sich deutlich mehr getan<\/strong>. Steigt der Fahrer in die Kabine, f\u00e4llt das neue Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) in der Mittelkonsole auf. Das Infotainment-Ger\u00e4t besticht durch einen 7- oder 10,25-Zoll-Touchscreen in HD-Aufl\u00f6sung und bildet die Schnittstelle zwischen dem Fahrer und verschiedenen digitalen Funktionen. Das MBUX ist lernf\u00e4hig und passt sich an den W\u00fcnschen des Fahrers an. Herzst\u00fcck bildet das Fahrzeugmanagement Tool, mit dem alle neuen Sprinter ausger\u00fcstet sind. Die Blackbox stellt die Verbindung zwischen Zentrale und Fahrer her, sendet \u00fcber die integrierte SIM-Karte Fahrzeugdaten an den Fuhrpark, \u00fcberwacht die Fahrzeuglogistik und hilft bei anstehenden Wartungen.<\/p>\n<p>Ein im Fahrzeug integrierter <strong>High-Speed-Internetanschluss<\/strong> kann f\u00fcr die Vernetzungsdienste von Mercedes Pro oder als Hotspot f\u00fcr die Insassen genutzt werden.<\/p>\n<p><strong>Die neue Telematik Pro Connect<\/strong> f\u00fcr Flottenbetreiber macht den Anfang und den Sprinter fit f\u00fcr Logistikaufgaben. Zum Marktstart sind acht Pakete mit flotten-, fahrzeug-, fahrer- und standortbasierten Diensten verf\u00fcgbar. Mit den Diensten von Pro Connect wissen Flottenbetreiber nahezu in Echtzeit, wo ihre Sprinter-Busse gerade fahren, parken oder G\u00e4ste aufnehmen. Neue Auftr\u00e4ge lassen sich direkt ans Fahrzeug senden und \u00fcber den Touchscreen der MBUX abrufen.<\/p>\n<p>Wahlweise bedient der Fahrer das Infotainmentsystem \u00fcber die <strong>Sprachsteuerung<\/strong> oder Kn\u00f6pfe am Lenkrad. Links und rechts gibt es bis zu sechs Felder zum Dr\u00fccken, Wischen und ScrolIen. Das verwirrt anfangs. Die Bedienung klappt aber nach kurzer Eingew\u00f6hnung ganz intuitiv.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie Alexa von Amazon reagiert der neue Sprinter per Sprache auf die Fahrerw\u00fcnsche. Zur Aktivierung reicht ein Schl\u00fcsselwort wie \u201eHallo Mercedes\u201c aus und der virtuelle Beifahrer erwartet weitere Befehle. Ruft die Besatzung <strong>\u201eIch habe Hunger\u201c<\/strong>, zeigt das Display kurze Zeit sp\u00e4ter die n\u00e4chstgelegenen Restaurants an. Auch die Sitzheizung l\u00e4sst sich so ein- und ausschalten, ein neues Navigationsziel finden oder Nachrichten diktieren und verschicken.<\/p>\n<p>Das aufger\u00e4umte Cockpit mit Lenkstockhebel f\u00fcr das Automatikgetriebe, elektrische Parkbremse (Option) und der schl\u00fcssellose Startknopf schaffen vorn viel Bewegungsfreiheit. <strong>Die Sitze sind komfortabler<\/strong> geworden und bieten festen Halt. Der neu gestaltete Armaturentr\u00e4ger ist in vier Varianten von ganz schlicht bis luxuri\u00f6s zu haben. Gleichzeitig bietet er ein variables Ablagenkonzept, bei dem alles seinen Platz findet.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Personenbef\u00f6rderung h\u00e4lt der neue Sprinter verschiedene Konfigurationen im Fahrgastraum vor. <strong>Eine Wucht ist die serienm\u00e4\u00dfige Easy Mounting-Funktion f\u00fcr die Fondsitze<\/strong>. Dadurch lassen sich die Sitzb\u00e4nke mit einer Hand entriegelt und leichter ein- und ausbauen. Rollen sorgen f\u00fcr einfaches Handling und verhindern Besch\u00e4digungen an den B\u00f6den. Optional verf\u00fcgen die Sitze \u00fcber Armlehne, Vier-Wege-Kopfst\u00fctze und Lehnen-Neigungsverstellung. In der Luxus-Ausf\u00fchrung sind in jeder Sitzreihe im Fond USB-Ladebuchsen und Staufach f\u00fcr Smartphones zu haben.<\/p>\n<p><strong>Das bisherige oftmals starke Schaukeln und R\u00fctteln<\/strong> hat Mercedes im neuen Sprinter beseitigt. Passagiere auf den hinteren Pl\u00e4tzen reisen jetzt entspannter und m\u00fcssen sich nicht zwangsweise festklammern. Die Sitze sind wesentlich bequemer als beim Vorg\u00e4nger. Auch geht es im Innenraum leiser als vorher zu.<\/p>\n<p><strong>Unver\u00e4ndert steht das Leistungsangebot der Dieselmotoren<\/strong>. Es setzt sich aus Vier- und Sechszylindermotoren zusammen. Als Spitzenmotorisierung kommt im Sprinter der bekannte 3-l-Motor mit 190 PS zum Zuge. Kosteng\u00fcnstiger arbeitet der bew\u00e4hrte, 2,1 l gro\u00dfe CDI-Dieselmotor in einer Leistungsspanne von 114 bis 163 PS. Im Testfahrzeug legte der Vierzylinder kraftvoll los. <strong>F\u00fcr viele Eins\u00e4tze mag dieser Motor ausreichen<\/strong>, zumal sich Schaltung und Sechsganggetriebe keine Schw\u00e4chen leisten. Mehr Fahrspa\u00df im Shuttleverkehr bereitet die st\u00e4rkste 190-PS-Variante mit siebenstufigem Automatikgetriebe. An Kraft kaum zu \u00fcberbieten sind damit auch gro\u00dfe Distanzen schnell uns stressfrei \u00fcberwunden.<\/p>\n<p>Um die Reichweite im Vergleich zum Vorg\u00e4nger zu erh\u00f6hen, fasst der <strong>Adblue-Tank jetzt 22 statt nur 18 l<\/strong>. Sein Einf\u00fcllstutzen im Motorraum liegt nun weiter vorn und l\u00e4sst sich besser erreichen. Zudem entf\u00e4llt der \u00d6lpeilstab im neuen Sprinter. Diese Aufgabe \u00fcbernimmt eine elektronische \u00d6lstandskontrolle, die \u00fcber das Kombiinstrument im Cockpit abrufbar ist.<\/p>\n<p><strong>Bei den Assistenzsystemen hat Daimler kr\u00e4ftig nachgelegt<\/strong>. Seitenwindassistent und Fahrlichtassistent geh\u00f6ren zum Serienumfang. Zum neuen Angebot im Sprinter z\u00e4hlen eine R\u00fcckfahrkamera mit Bild im Innenspiegel, ein modernes Park-Paket mit 360-Grad-Rundumsicht und optionalem Totwinkelassistent, ein Regensensor und Wischer mit integriertem Wet-Wiper-System.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind adaptiver Abstandsregeltempomat, aktiver Bremsassistent und Aufmerksamkeitsassistent verf\u00fcgbar. Die haben sich w\u00e4hrend der Testfahrten im dichten Amsterdamer Berufsverkehr auf der Autobahn mit viel Stop-and-Go bew\u00e4hrt und halfen, <strong>stressfrei \u00fcber den Parcours zu kommen<\/strong>. Die Bedienung \u00fcber die linken Lenkradtasten geschieht nach kurzer Orientierung ganz intuitiv. Abstand und Geschwindigkeitslimits sind schnell programmiert und lassen sich \u00fcber eine Speicherfunktion jederzeit erneut aufrufen.<\/p>\n<p>Daimler bietet den Sprinter Tourer in<strong> zwei Gewichtsklassen, zwei Dachh\u00f6hen und drei Radst\u00e4nden<\/strong> an. Beim Blick in die Preisliste wird schnell klar, dass so viel Fortschritt nicht kostenfrei zu bekommen ist. Dennoch haben die Schwaben mit Blick nach Hannover einen K\u00f6der ausgeworfen, den m\u00f6glichst viele Kunden schlucken sollen: In der Basisversion mit Frontantrieb ist der neue Sprinter Kastenwagen ab 19990 E zu haben. <strong>Das g\u00fcnstigste Tourer-Modell kostet 28140 E.<\/strong> Die umfangreiche Sonderausstattungsliste l\u00e4sst den Kaufpreis weiter in die H\u00f6he schnellen. Ab Juni 2018 will Daimler die ersten Sprinter an Kunden ausliefern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text: Frank Hausmann<\/p>\n<p>Bildquelle: Daimler<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-5616-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-5616-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-5616\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/122-512x306.jpg\" width=\"512\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/122-512x306.jpg 512w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/122-200x120.jpg 200w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/122-768x460.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" alt=\"\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der neue Mercedes Sprinter tritt in gro\u00dfe Fu\u00dfstapfen. \u00c4hnlich wie Tempo als Synonym f\u00fcr Papiertaschent\u00fccher steht, bezeichnet sein Name eine ganze Fahrzeugklasse. 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