{"id":5818,"date":"2018-06-15T07:18:03","date_gmt":"2018-06-15T05:18:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/?p=5818"},"modified":"2018-07-02T09:21:51","modified_gmt":"2018-07-02T07:21:51","slug":"irizar-eroeffnet-produktionsstaette-fuer-elektromobilitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/irizar-eroeffnet-produktionsstaette-fuer-elektromobilitaet\/","title":{"rendered":"Irizar er\u00f6ffnet Produktionsst\u00e4tte f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-5818\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-5818-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-5818-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-5818-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Der baskische Bushersteller Irizar er\u00f6ffnet unweit der Hauptniederlassung in Ormaiztegi bei San Sebastian eine moderne Fabrik, in der <strong>ausschlie\u00dflich Elektrofahrzeuge<\/strong> und -komponenten hergestellt werden.<\/p>\n<p>Die nach eigenen Aussagen \u201e<strong>erste Fabrik f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t in Europa<\/strong>\u201c liegt auf einem 4 ha gro\u00dfen Grundst\u00fcck in Aduna bei San Sebastian und bietet derzeit 36.000 m<sup>2<\/sup> Produktionsfl\u00e4che sowie 150 Arbeitspl\u00e4tze, die aber rasch auf \u00fcber 500 und dar\u00fcber hinaus erh\u00f6ht werden soll \u2013 der Altersdurchschnitt der Ingenieure ist mit rund 26 Jahren extrem gering. In die Fabrik wurden <strong>75 Mio. Euro<\/strong> investiert. Das sind rund 10 % der Investitionen, die der ehemalige Chassisaufbauer seit 2011 get\u00e4tigt hat.<\/p>\n<p>Das Werk produziert bereits seit rund einem Jahr und hat eine <strong>Kapazit\u00e4t von 1.000 Fahrzeugen\/a<\/strong>. Derzeit entstehen bis zu drei Busse am Tag, allerdings ohne klassischen Rohbau. In der weitgehend sauberen und sehr hellen Produktionshalle werden Chassis abgeliefert und mit genieteten Aluminiumaufbauen sowie der Traktionstechnik versehen. Seine Energie erh\u00e4lt das Werk von einer benachbarten Papierfabrik, es ist nach Effizienzklasse A zertifiziert. <strong>Pr\u00fcfst\u00e4nde und Teststrecken<\/strong> sind direkt vor Ort angelegt, damit die Fahrzeuge vor der Auslieferung auch ausgiebig getestet werden k\u00f6nnen. Irizar fertigte seit 2014 bereits rund 150 Elektrobusse und hat seit 2011 nach eigenen Angaben bereits rund 750 Mio. Euro in das Thema Elektromobilit\u00e4t investiert.<\/p>\n<p><strong>Neben kompletten Fahrzeugen<\/strong> werden auch Batteriemodule, Pantografen und andere Komponenten f\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t gefertigt. Wie andere Hersteller auch beziehen die Basken die Batteriezellen (in Kurzem wird auf die schnellladef\u00e4hige \u201eNMC\u201c \u00ad\u2013 Nickel-Mangan-Cadmium-Oxid Chemie umgestellt) aus Fernost. Die Batteriepacks, -module und das Energiemanagement werden hier vor Ort gefertigt. Das Werk geh\u00f6rt zur Marke <strong>\u201eIrizar e-mobility\u201c<\/strong>, eine von sechs Submarken, die das Unternehmen, das mit 3.300 Mitarbeitern und 13 Werken auf f\u00fcnf Kontinenten vertreten ist, eigens gegr\u00fcndet hat. Eine neue Niederlassung geht zeitnah in Luxemburg in Betrieb, wohin auch erste Busse geliefert werden. F\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t relevant sind vor allem die Marken \u201e<strong>Jema\u201c und \u201eAlconza\u201c<\/strong>, die beide Komponenten herstellen. Letztere fertigt auch Zentralmotoren. Somit kann das Unternehmen bis auf Batteriezellen, alle Gewerke abbilden, die n\u00f6tig sind, um einen Betrieb mit schl\u00fcsselfertigen Elektromobilit\u00e4tsl\u00f6sungen zu beliefern.<\/p>\n<p>2017 stellte das Unternehmen seine <strong>neue Generation von Elektrobussen<\/strong> vor, die im konventionellen Erscheinungsbild als \u201eie bus\u201c in L\u00e4ngen von 10,8 bis 18 m und Kapazit\u00e4ten von 75 bis 155 Personen zur Verf\u00fcgung stehen, sowie als \u201eie tram\u201c im speziellen Tramdesign mit verl\u00e4ngerter Front geliefert werden. <strong>Bald soll auch ein Doppelgelenkbus dazu kommen<\/strong>. Der \u201eie tram\u201c Gelenkbus soll zudem einer der ersten Busse in Europa werden, der mit einem Kamerasystem statt konventionellen Au\u00dfenspiegeln geliefert werden soll. Als Besonderheit wird der Gelenkbus auch mit bis zu acht T\u00fcren auf beiden Seiten des Fahrzeuges zu kaufen sein, wie es z. B. f\u00fcr den Flughafen \u00c5rlanda in Schweden gefordert ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text: Olaf Forster<\/p>\n<p>Bildquelle: Irizar<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-5818-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-5818-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-5818\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DJI_0078-512x301.jpg\" width=\"512\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DJI_0078-512x301.jpg 512w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DJI_0078-200x118.jpg 200w, https:\/\/www.bustreff.de\/busmagazin\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/DJI_0078-768x452.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 512px) 100vw, 512px\" alt=\"\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der baskische Bushersteller Irizar er\u00f6ffnet unweit der Hauptniederlassung in Ormaiztegi bei San Sebastian eine moderne Fabrik, in der ausschlie\u00dflich Elektrofahrzeuge und -komponenten hergestellt werden. 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