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#busretten … ein großer Erfolg für die Branche, und „wenn es sein muss kommen wir wieder…!“

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Der Aktionstag von RDA, bdo und gbk am 27.5. in Berlin und mehreren Landeshauptstädten war aus Sicht der Busreisebranche ein großer Erfolg. Die Notstandslage in der Bus- und Gruppentouristik wurde in Richtung der Bundes- und Landespolitik mit Nachdruck kommuniziert.

„Herzlichen Dank an alle Unternehmen, die sich am Aktionstag von RDA, bdo und gbk am 27.5. in Berlin beteiligt haben und mitgefahren sind. Als Präsident des RDA bin ich stolz, dass wir mit so vielen traditionsreichen Familienbetrieben gemeinsam ein so starkes Zeichen setzen konnten. Wir sind uns sicher, dass die Botschaft in der Politik gehört wurde, das habe ich auch in der Beratung des Tourismus-Ausschusses des Bundestages gespürt“, beschreibt Benedikt Esser seine Eindrücke.

Nun komme es nicht nur darauf an, dass gehandelt werde, sondern dass schnell gehandelt wird. Die Unternehmen in der Bus- und Gruppentouristik stehen seit Anfang März bei 100 Prozent Umsatzausfall, hohen Fixkosten und müssen massiv Kundengelder für Stornierungen zurückzahlen, obwohl sie von vielen Leistungsträgern selbst nur Gutscheine erhalten.

Und Esser stellt klar: „Wir haben keine Zeit mehr! Die Reserven sind so gut wie aufgebraucht und jetzt geht es um die Existenz! Wenn nichts kommt, halten wir den Druck aufrecht – ein weiterer Aktionstag ist schnell organisiert, wenn es sein muss könnte das schon am 15.6. sein. An die Politik möchte ich sagen: Wir kommen so lange wieder, bis das Geld auf dem Konto ist!“

Dass der Reisebusverkehr, der gerade im Hinblick auf Klimaschutzziele eine wichtige Rolle spielen soll und muss, derzeit in höchstem Maße bedroht ist, stellte Esser aus Sicht der Branche auch als Sachverständiger bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Tourismus und Wirtschaft des deutschen Bundestages klar.

Während in Deutschland lange über die Frage von Gutscheinlösungen diskutiert wurde, waren andere Länder schneller darin, spezielle Maßnahmen für die Touristik zu ergreifen. Nun kommt es darauf an, die in der Diskussion stehenden Maßnahmen unter Zeitdruck ins Werk zu setzen.

Die Tourismusbranche fordert übergreifend insbesondere einen Kreditfonds zur Unterstützung bei der Rückzahlung von Kundengeldern, Überbrückungshilfen für die Fixkosten um die Kostentragungsfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten sowie auch Hilfen für die Kommunen, die im Tourismus vor Ort eine wichtige Rolle spielen. Das Wichtigste ist dabei, dass es schnell und unbürokratisch geht, unabhängig von Betriebsgrößen und Betriebsstrukturen und idealerweise unter Nutzung bestehender behördlicher Strukturen, etwa der Finanzämter, denn alles andere braucht zu viel Zeit.

bk/BUSMAGAZIN




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