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DBSV fordert Warngeräusch für Elektrofahrzeuge

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Ab Juli 2021 müssen alle neu zugelassenen Hybrid- und Elektrofahrzeuge ein Warngeräusch von sich geben, damit sie für Radfahrer und Fußgänger besser wahrnehmbar sind. Die dafür benötigte Technik wird AVAS genannt, was für „Acoustic Vehicle Alerting System“ steht.

Für den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) ist das zu spät. Der Verband fordert deshalb den sofortigen Einbau eines AVAS in alle Hybrid- und Elektrofahrzeuge. „Die Gefahr durch lautlose Autos besteht schon jetzt – und nicht erst in zwei Jahren! Jedes Fahrzeug, das ohne AVAS auf unsere Straßen kommt, wird dauerhaft lautlos fahren und so zu einem gefährlichen Mischverkehr aus hörbaren und lautlosen Autos beitragen,“ sagt DBSV-Präsident Klaus Hahn. Das gelte nicht nur für Blinde und Sehbehinderte, sondern für alle Fußgänger und Radfahrer.

Laut DBSV können Fußgänger ein elektrisch betriebenes Auto bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h erst akustisch wahrnehmen, wenn es weniger als acht Meter entfernt ist. Das entspreche einer Zeitspanne von eineinhalb Sekunden bis zum Aufprall. Im ÖPNV sei ein AVAS aus einem weiteren Grund wichtig: Ein Bus, der lautlos ankommt und hält, ist von einem blinden Menschen nicht auffindbar und damit nicht barrierefrei.
Weitere Informationen unter www.dbsv.org/emobi.html.

 

Bildquelle: DBSV/Schwering


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