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ESWE Verkehr setzt verstärkt auf Stromer

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Auf dem Weg zum emissionsfreien und leisen ÖPNV haben die Landeshauptstadt Wiesbaden und ihr Mobilitätsdienstleister ESWE Verkehr aktuell folgenden Meilenstein erreicht: 21 neue Batteriebusse sowie 56 stationäre Ladesäulen sind auf dem Omnibushof in der Gartenfeldstraße in Betrieb genommen worden.

Die bisher schon vorhandenen zehn Batteriebusse werden nun von den 21 weiteren Fahrzeugen vom Typ eCitaro ergänzt. Diese haben eine sogenannte Festkörperbatterie, die Daimler seit kurzem als Alternative zur herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterie anbietet.

Diese zeichnen sich durch Langlebigkeit und sehr hohe Energiedichte aus. Die Batterie sorgt bei voller Ladung für eine Reichweite von mindestens 200 km und verfügt über eine längere Lebensdauer. Bei der Batterietechnologie wird zudem das chemische Element Kobalt nicht genutzt. Sie gilt damit als umweltfreundlicher. Für das Laden der Batteriebusse wird in Wiesbaden zertifizierter und nachhaltiger Ökostrom verwendet.

Bis Ende des ersten Quartals 2021 werden die 56 Batteriebusse der ersten Bestellung alle auf die Linie gehen. Dann kommt auf jedes der 56 modernen Fahrzeuge eine Ladesäule im Betriebshof. Anfangs hatte der Mobilitätsdienstleister im November 2019 mit mobilen Ladegeräten das Projekt gestartet. Die neuen stationären Ladesäulen sind im Vergleich dazu viel leistungsstärker.

Bis Ende 2021 werden insgesamt 120 Batteriebusse dieses Typs für ESWE Verkehr zur Verfügung stehen. Zugleich werden ebenso viele Ladesäulen im Betriebshof entstehen.

Darüber hinaus werden die neuen Stadtbusse für Wiesbaden mit umfassender Komfort- und Sicherheitsausstattung geliefert. Dazu gehören z. B. vergrößerte Mehrzweckflächen in den Bussen mit mehr Platz für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen. Ebenso wird der neue eCitaro für die Landeshauptstadt mit einer Fahrertrennscheibe in Türbreite geliefert, die dem Infektionsschutz dient.

Über die umfangreiche Serienausrüstung hinaus haben die Fahrzeuge einen aktiven Brems- sowie Abbiegeassistenten. Der leise und vollelektrische Batteriebus verfügt zudem über Rückfahrkamera, ein akustisches Rückfahr-Warnsignal sowie eine Fußgängerwarnglocke.

Neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur wird bei ESWE Verkehr ein intelligentes Betriebshofmanagementsystem eingesetzt. Das überwacht die Busse automatisch und ordnet ihnen je nach Ladezustand, weiterer Streckenplanung sowie vorhandener Kapazitäten den optimalen Stellplatz an der Ladestation zu. Die Anschaffung der Busse und der Ladeinfrastruktur wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

 

Bild: (v. l. n. r.) Andreas Kowol, Verkehrsdezernent Landeshauptstadt Wiesbaden; Dietmar Schneider, Leiter Technischer Betrieb; Jörg Gerhard, Geschäftsführer ESWE Verkehr; Prof. Hermann Zemlin, Geschäftsführer ESWE Verkehr bei der Pressevorstellung am 1.2.2021

Bildquelle: ESWE Verkehr




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