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Bustreff.de - Branchennews

Reinigungssysteme: Sauberkeit per Dampf

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Per Dampfsaugsystem säubert die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg ihre 181 Busse. Das spart Wasser und beschleunigt den Reinigungsprozess erheblich.

Denn die Geräte arbeiten ausschließlich mit heißem Wasserdampf, reduzieren somit über 93 % des bisherigen Wasserverbrauchs und verzichten fast komplett auf chemische Reinigungsmittel. In 95 % der Fälle kann sogar ganz auf Reinigungsmittel verzichtet werden, berichtet Thorsten Leupold, Arbeitsvorbereiter bei der Werkstatt Bus innerhalb der VAG. Damit ist das Dampfsaugsystem nicht nur eine ökologische, sondern auch eine besonders ökonomische Alternative zu der herkömmlichen Reinigung mit Sprühextraktion und anschließendem Absaugen oder der Trockenreinigung mit Pulver. Denn der effiziente HACCP-zertifizierte Saubermacher eines bayerischen Herstellers dampft und saugt in einem Arbeitsgang und spart dem Reinigungsteam damit wertvolle Zeit.

Weiteres Plus: Während bei der Sprühextraktion die Trocknungsphase mehrere Stunden dauert, sind die mit dem Dampfsaugsystem gesäuberten Busse bereits nach nur einer Stunde wieder im Nahverkehr unterwegs. „Da die Reinigung nun fast immer in einem Arbeitsschritt durchgeführt werden kann, senkt das die Standzeiten der Fahrzeuge, aber vor allem auch die Kosten“, fasst Leupold zusammen.

Das verwendete Dampfsaugsystem ist in drei Varianten erhältlich. Die VAG nutzt die mittlere Leistungsstufe mit einem Druck von 8,0 bar und einer Dampftemperatur von 170°C. Möglich wäre auch eine Kraftstromvariante mit einer Leistung von 7200 Watt, einem Dampfdruck von bis zu 10,0 bar und einer Dampftemperatur von bis zu 180°C. In allen Fällen aber sorgt das innovative Dampfsaugsystem mit robustem Edelstahlgehäuse und den vier frei beweglichen Lenkrollen für hohe Flexibilität. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Aufsatzdüsen können die Geräte außerdem verschiedenste Oberflächen gründlich reinigen. Sie verfügen zudem über ein zusätzliches Heißwassermodul für härteste Verschmutzungen.

Wie wichtig das Thema Sauberkeit und Hygiene für Fahrgäste ist, zeigt sich vor allem bei akuten Verschmutzungen in den Bussen der VAG. Diese werden im Idealfall von den Fahrgästen sofort beim Fahrpersonal oder beim Servicetelefon gemeldet. Spätestens beim Gang durch den Bus an einer Endstation stellen die Fahrer aber Verunreinigungen fest. „In solchen Fällen ist es wichtig, dass unsere Reinigungsteams schnell reagieren und nachhaltig arbeiten können“, betont Leupold. Auch unappetitliche Verunreinigungen wie z. B. Erbrochenes entfernt das Reinigungsgerät schnell und ohne Rückstände. Durch den Einsatz von heißem Wasserdampf lassen sich auch tiefsitzender Schmutz, Keime und Bakterien in den Polstern effektiv beseitigen. Die gelösten Schmutzpartikel werden direkt mitaufgesagt, landen im Wasserfilter und werden dort gebunden. UV-Blaulicht tötet die im Schmutzwasser enthaltenen Bakterien und Keime. So wird bei jedem Saugvorgang auch die Luft effizient mitgereinigt.

Der Dampfsaugreiniger ist seit September 2016 bei der VAG im täglichen Einsatz. Auch die aufwändigen Grundreinigungen der 181 Busse, die in regelmäßigen Zyklen stattfinden, können mit den innovativen Systemen erledigt werden. Dabei befreien die Geräte Sitzflächen, Fußböden, Trittstufen und Ablageflächen gründlich von Staub, Schmutz und hartnäckigen Verkrustungen.

In beiden Fällen jedenfalls freut sich das von der VAG beauftrage Reinigungspersonal über das besonders einfache und leichte Handling der Geräte. So säubern sie auch schwer zugängliche Stellen etwa an den Ecken der Bodenbleche oder stark verschmutzte Einstiegsprofile und Trittstufen problemlos. Große Flexibilität bei der Reinigung der Busse bietet der optionale 8-m-Schlauch. So kann das Grundgerät außerhalb des Fahrzeugs stehen bleiben, während das Reinigungspersonal innen trotzdem jede Stelle erreicht und auch im hintersten Winkel der Fahrzeuge saubermachen kann. Das ist sehr hilfreich gerade für die Reinigung von Gelenkbussen.

 

Text: Claus Bünnagel

Bildquelle: Daniel Karmann/beam GmbH

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