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Bustreff.de - Branchennews

22 Kommunen in NRW veranstalten Rollatortag

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Abschüssige Bordsteine, Treppenstufen oder wackelige Busfahrten nehmen mobilitätsstarke Menschen in der Regel kaum wahr. Sobald man aber auf einen Rollator angewiesen ist, wird jede Unebenheit zum Unfallrisiko. Der landesweite Rollatortag unterstützt Rollatornutzer mit kostenlosen Sicherheitstrainings und Technik-Checks für ein möglichst souveränes und sicheres Fahren im ÖPNV.
Seit 2015 findet der Rollatortag jedes Jahr in der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) vom 16. bis 22. Sep. statt. In diesem Jahr beteiligen sich in NRW 22 Kommunen. Das Prinzip ist landesweit gleich: Organisiert wird der Thementag von den Verkehrsunternehmen in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie z. B. Kommunalverwaltungen, der Verkehrswacht, Seniorenbeiräten, Sportvereinen oder Sanitätshäusern. Auf einem Hindernisparcours können die Teilnehmer unter Anleitung mit ihrem Rollator üben. Ein weiterer Bestandteil ist das Sicherheitstraining im fahrenden Bus, inklusive einsteigen, bremsen, hinsetzen, aufstehen und Kurven fahren. Viele Kommunen bieten auch einen Technik-Check oder eine Infomesse für die ältere Zielgruppe an.
Initiiert wird der jährliche Rollatortag vom Zukunftsnetz Mobilität NRW, das Kommunen landesweit dabei unterstützt, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Die Geschäftsstelle ist angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. „Gehhilfen und Rollatoren geben vielen älteren Menschen ein Stück Freiheit und Mobilität zurück.“, erklärt Theo Jansen, Leiter der Geschäftsstelle des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, „aber aus Unsicherheit meiden mobilitätseingeschränkte Menschen häufig öffentliche Verkehrsmittel, weil sie Angst vor Unfällen haben. Darum ist es uns wichtig, Ängste abzubauen.“ Oftmals passieren Unfälle auch schlicht aus Unwissenheit, beispielsweise, wenn der Rollator während der Fahrt als Sitzgelegenheit genutzt wird.
Der Rollatortag wird gefördert vom Landesverkehrsministerium. Er hat sich nicht nur als Sicherheitstraining für ältere Menschen bewährt, sondern auch, um die Öffentlichkeit für die Bedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Menschen zu sensibilisieren.

 

Bildquelle: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr


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