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56 eCitaro für Wiesbaden

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Mercedes‑Benz hat einen Rekordauftrag für den elektrischen Stadtbus eCitaro erhalten. Der Großauftrag kommt von der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH (ESWE Verkehr) aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Als Anbieter ganzheitlicher Lösungen für Elektromobilität liefert Mercedes‑Benz nicht nur die Elektrobusse, sondern übernimmt auch den Umbau des Betriebshofs, die Auslegung und Errichtung der Lade-Infrastruktur sowie das Lademanagement. Wiesbaden stellt mit dem Auftrag innerhalb von kurzer Zeit ein Fünftel seines Omnibusfuhrparks auf Elektromobilität um.

Die hessische Landeshauptstadt wird die ersten 10 eCitaro des Auftrags noch in diesem Jahr erhalten, die weiteren Omnibusse folgen im kommenden Jahr.

Die ersten 15 eCitaro für Wiesbaden erhalten Lithium-Ionen-Batterien der aktuellen Generation. Es handelt sich um Batterien mit NMC-Technologie (Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt-Oxid-Zellen). Jeder eCitaro verfügt über zwölf Batteriepakete mit einer Gesamtkapazität von 292 kWh.

Die weiteren 41 eCitaro werden mit Feststoffbatterien ausgestattet sein. Feststoffbatterien zeichnen sich durch eine sehr hohe Energiedichte aus. Sieben Batteriepakete stehen in diesem Fall für eine Batteriekapazität von 441 kWh. Damit legt der eCitaro selbst unter der schweren Randbedingung des rein elektrischen Heizens im Winter mehr als 200 km nach SORT2 zurück. Alle 56 Omnibusse werden per Stecker im Depot geladen.

Die Beschaffung der Batteriebusse und der Ausbau der Ladeinfrastruktur werden durch das Bundesumweltministerium (BMU) gefördert. Ein Zuwendungsbescheid an ESWE Verkehr über 14,5 Mio. Euro liegt seit Ende 2018 vor. Das BMU stellt Mittel für 80% der Mehrkosten bereit, die beim Kauf eines Batteriebusses gegenüber den Kosten eines Dieselbusses anfallen. Die Ladeinfrastrukturen werden zu 40% mit BMU-Mitteln gefördert.

 

Bild: Ulrich Bastert, Leiter Marketing, Sales and Customer Services Daimler Buses, Frank Gäfgen, Geschäftsführer ESWE Verkehr, Sven Gerich, Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, und Andreas Kowohl, Verkehrsdezernent der Stadt Wiesbaden (v.l.)

Bildquelle: Daimler


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