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Bundesregierung: Die Qualität der Fernstraßen

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Über den Zustand der Fahrbahnen auf Bundesstraßen und Autobahnen in Deutschland informiert die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/8800) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/8397).

Hierbei unterscheidet man zwischen Gebrauchswert (Griffigkeit, Längs- und Querebenheit) und Substanzwert (Zustand Straßenoberfläche) einer Straße.

In Bezug auf den Gebrauchswert, der vor allem die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort widerspiegelt, befinden sich 11,7 % der Autobahnen und 5,7 % der Bundesstraßen in einem sehr guten Zustand. Bei 82,6 % der Autobahnen und 79,1 % der Bundesstraßen besteht den Angaben zufolge kein besonderer Handlungsbedarf. 4,8 % der Autobahnen und 12,7 % der Bundesstraßen bedürfen einer intensiven Beobachtung und gegebenenfalls einer Planung von Maßnahmen zur Verbesserung der Gebrauchstauglichkeit. 0,8 % der Autobahnen und 2,5 % der Bundesstraßen haben einen Gebrauchswert erreicht, bei dem die Einleitung von verkehrsbeschränkenden oder baulichen Maßnahmen zeitnah zu prüfen ist.

Mit Blick auf den Substanzwert, der den baulichen Zustand der Straße wiedergibt, sind 17,9 % der Autobahnen und 11,1 % der Bundesstraßen in einem sehr guten Zustand. Für 65 % der Autobahnen und 57,7 % der Bundesstraßen besteht kein besonderer Handlungsbedarf. Bei insgesamt 6,5 % aller Streckenabschnitte auf Bundesautobahnen und 13,4 % der Bundesstraßen gibt der Zustand Anlass zur intensiven Beobachtung der Strecken und gegebenenfalls zur Planung von Maßnahmen zur Zustandsverbesserung. Bei 10,6 % der Streckenabschnitte der Autobahnen und 17,7 % der Bundesstraßen ist die Durchführung von verkehrsbeschränkenden oder baulichen Maßnahmen zu prüfen, wobei im Vorfeld immer eine Schadensbegutachtung erfolgen sollte, heißt es in der Vorlage.

Für Bundesautobahnen liegen die Ergebnisse der aktuell abgeschlossenen ZEB-Messreihe 2017/2018, für Bundesstraßen die ZEB-Ergebnisse der Messreihe 2015/2016 vor. ZEB steht für Zustandserfassung und –bewertung. Dabei werden in festgelegten Intervallen von vier Jahren im Wechsel Bundesautobahnen oder Bundesstraßen mit schnell fahrenden Messfahrzeugen erfasst und Eigenschaften der Fahrbahnoberfläche ermittelt.

Streckenabschnitte, die einen Zustandswert ab 3,5 bis unter 4,5 aufweisen, geben Anlass zur intensiven Beobachtung und zur Analyse der Ursachen für den Zustand. Gegebenenfalls ist die Planung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung des Zustandes notwendig. Der Zustandswert ab 4,5 und beschreibt einen Zustand, bei dessen Erreichen die Einleitung von verkehrsrechtlichen oder baulichen Maßnahmen zur Erhaltung des Straßenabschnittes zeitnah geprüft werden muss (roter Bereich).

 

Quelle: hib/HAU/Deutscher Bundestag

Bildquelle: pixabay/Hans Linde

 

 


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