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Mecklenburg-Vorpommern: Kranichsaison hat begonnen

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Die Menge ist beeindruckend: Bis Ende Oktober werden in Mecklenburg-Vorpommern rund 180.000 Kraniche Zwischenstation auf dem Weg zu den Winterquartieren in Frankreich und Spanien einlegen. Ein weiterer Grund für Naturliebhaber und Hobbyfotografen, in diesem Corona-Jahr den Norden der Republik für Ausflüge und Kurzreisen in die Natur aufzusuchen. Besonders begehrte Rastplätze für die Vögel sind die flachen Gewässer der Region Darß-Zingster Boddenkette und auf Rügen. „Allein in dieser Region haben im vergangenen Herbst rund 90.000 Kraniche zeitgleich neue Kräfte für ihren Weiterflug geschöpft“, erläutert Dr. Günter Nowald, Leiter des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf bei Stralsund. Für diese Saison werden an der Ostseeküste rund 70.000 Vögel sowie im Landesinnern – insbesondere in der Müritz-Region und auf den Feuchtwiesen am Schaalsee – etwa 110.000 Kraniche erwartet.
Als gute Beobachtungsplätze in der Region Darß-Zingster Boddenkette und Rügen gelten die unbewohnte Insel Kirr, die Inselgruppe Werder und Bock sowie auf dem Festland die barrierefreie Station „Kranorama“ am Günzer See, welche im Oktober voraussichtlich täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist. Weitere Informationen auf www.kraniche.de. Dort finden Interessierte auch Veranstaltungshinweise rund um die Woche des Kranichs. Diese findet unter der Leitung des NABU-Kranichzentrums in Groß Mohrdorf vom 20. bis 27. September 2020 bereits zum 22. Mal statt.
Im Müritz-Nationalpark werden bis 31. Oktober täglich geführte Touren zu den Wiesen am Rederangsee bei Waren angeboten. Die Besucheranzahl ist auf 80 Personen pro Tag begrenzt, ein „Kranich-Ticket“ für 12 Euro pro Person ist unter www.nationalpark-service.de erhältlich.
Im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalseeregion lassen sich die Tiere besonders gut von der Beobachtungsstation in Zarrentin und von der Plattform „Kranichkieker“ in Neuenkirchen (www.kranich-schutz.de) bestaunen.
Für alle Schauplätze wird in diesem Jahr die Mitnahme eigenen Equipments empfohlen. „Aufgrund der Schutzbestimmungen im Zuge der Corona-Pandemie können im Rahmen von Führungen oder Exkursionen keine Ferngläser oder Kameras bereitgestellt werden“, erläutert Nowald.

Bild: Die Rast der Kraniche ist in Mecklenburg-Vorpommern alljährlich ein besonderes Naturschauspiel

Bildquelle: TMV/Grundner




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