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Offenbach steigt um auf den E-Bus

Datum: Quelle: BUSMAGAZIN

Gestern, am 19.11.2020, hat das Mobilitätsunternehmen der Stadtwerke Offenbach seine neue E-Bus-Flotte der Öffentlichkeit präsentiert. Sieben Fahrzeuge des Herstellers Solaris werden zum verbundweiten Fahrplanwechsel des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) am 13. Dez. in Offenbach an den Start gehen. Weitere 29 Solaris-E-Busse werden im Laufe des Jahres 2021 folgen. Dann werden mehr als 40 % der Offenbacher Stadtbusse mit Elektroantrieb unterwegs sein und einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung und zur Lärmminderung leisten.

"Für uns“, so die Geschäftsführerin der Offenbacher Verkehrs-Betriebe (OVB) Anja Georgi, „ist die Vorstellung der neuen Elektrobusse ein Meilenstein in der 136-jährigen Geschichte der OVB.“ Die OVB wechselten ja nicht einfach nur den Antrieb einiger Fahrzeuge, sondern stellten den gesamten Betrieb auf eine völlig neue Technologie um. Mehr als drei Jahre habe das Stadtwerke-Unternehmen diesen Wandel vorbereitet. Anja Georgi: „Die größte Herausforderung dabei ist der Umbau unseres Betriebshofes bei laufendem Betrieb gewesen.“

Diesen Umbau mit neuer Energieversorgung und neuer Ladeinfrastruktur sowie 40 % der Mehrkosten für die ersten sieben E-Busse gegenüber Dieselfahrzeugen hat das Land Hessen mit 5,2 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds (EFRE) gefördert. Der Bund fördert aus Mitteln des Energie- und Klimafonds (EKF) 80 % der Mehrkosten für die bereits bestellten weiteren 29 E-Busse mit 8 Mio. Euro.

„Mit einer Förderung in Höhe von zusammen 13,2 Mio. Euro konnten wir die Förderfenster effektiv nutzen“, freut sich OVB-Geschäftsführer Heiko Linne, der bei dem Stadtwerke-Unternehmen den kaufmännischen Bereich verantwortet. Nach Abzug der Förderung verbleibe bei den OVB ein Eigenanteil in Höhe von 12,7 Mio. Euro. Die Investitionskosten würden in Abhängigkeit der jeweiligen Nutzungsdauer buchhalterisch abgeschrieben. Nach der letztjährigen Planung seien das bezogen auf 2022, wenn alle 36 Fahrzeuge samt Infrastruktur in Betrieb seien, rund 900.000 Euro pro Jahr.

 

Bildquelle: Alex Habermehl




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